Sardinien – Smaragdgrünes Juwel im Mittelmeer

Sardinien – Smaragdgrünes Juwel im Mittelmeer
Sardinien – Smaragdgrünes Juwel im Mittelmeer
Sardinien – Smaragdgrünes Juwel im Mittelmeer
Sardinien – Smaragdgrünes Juwel im Mittelmeer

Sardinien hat viele Wahrzeichen. Neben dem berühmtesten, der Costa Smeralda, gelten die spanische Stadt Alghero, der mittelalterliche Ort Bosa, die Hauptstadt Cagliari und die ehemalige Banditen-Hochburg Orgosolo als die Sehenswürdigkeiten der Insel. Erleben Sie Sardinien zwischen Luxusort und Kulturtradition, zwischen Hafenstädten und Bergregionen und zwischen touristischem Komfort und ursprünglicher Natur.

Reiseverlauf

1. Tag: Anreise
Über die Alpen kommend, nehmen Sie am Abend von Genua aus die Nachtfähre nach Sardinien. Auf Ihrer Fahrt über das Ligurische Meer, an Korsika vorbei nach Porto Torres, können Sie erste Blicke auf die vom tiefblauen Wasser umspülte Küste Italiens werfen und haben Zeit, die anderen Reiseteilnehmer kennenzulernen.

2. Tag: Porto Torres – Capo Caccia – Alghero
Vormittags fahren wir entlang der zerklüften Steilküste des Capo Caccia nach Alghero. Eine einzigartige Mischung aus weiß schimmernden Kalksteinfelsen, türkisfarbenem Wasser und würzig duftender Macchia erwartet uns hier und lässt schon die Fahrt zu einem Erlebnis werden. Unser Ziel zählt mit seiner schmucken Altstadt und dem hübschen Stadtstrand zu den schönsten Städten Sardiniens. Bei unserem Rundgang auf der mächtigen Stadtmauer werden Sie nicht nur dem „spanischen Flair“ begegnen, sondern Sie werden auch prächtige Palazzi, pittoreske Kirchen und reizende, von Bäumen gesäumte Plätze entdecken können. Am Nachmittag erwartet uns eine Bootsfahrt entlang der steil abfallenden und von einsamen Buchten durchzogenen Küste Porto Conte, dessen Spitze Capo Caccia bildet. Wind und Wasser haben über Jahrmillionen skurrile Figuren in die bis zu 200 Meter hohen Felsen geformt und unzählige zum Teil unerforschte Höhlen versteckt oder freigelegt. Eine dieser Höhlen ist die berühmte Neptungrotte. Am Abend beziehen Sie für eine Nacht Ihr Hotel in Alghero.

3. Tag: Alghero – Bosa – Nuraghe Losa – Cagliari
In sanften Kurven, über grüne Hügel und vorbei an steilen Abgründen zeigt sich uns die Insel auf unserer Fahrt nach Bosa von ihrer schönsten Seite und fasziniert mit einzigartigen Naturlandschaften. Bosa liegt mit der Burgruine des „Castello Malaspina“ malerisch am Temo und kann wunderbar bei einem Bummel entlang der Uferpromenade entdeckt werden. Zudem können Sie bei einer Weinprobe mit sardischem Gebäck oder Pralinen auch die kulinarische Seite Sardiniens näher kennenlernen und in geselliger Runde ein wenig die Seele baumeln lassen. Am Nachmittag begeben wir uns in das Landesinnere Sardiniens zur Nuraghe Losa, einem bedeutenden Zeugnis der Nuraghenkultur. Die aus der Bronzezeit stammende Wehranlage besteht aus einem noch heute 13 Meter hohen Hauptturm und einer Bastion mit drei Ecktürmen und gilt als ein architektonisches Meisterwerk seiner Zeit. Machen Sie sich selbst ein Bild von der gut erhaltenen Anlage und erfahren Sie mehr über die frühe Hochkultur der Nuragher, bevor Sie weiter zu Ihrem Hotel im Raum Cagliari fahren.

4. Tag: Tagesausflug Cagliari
Vormittags besichtigen wir die sardische Hauptstadt Cagliari am Engelsgolf, wo wir abseits des üblichen Tourismus in das Alltagsleben Sardiniens eintauchen. In kühlen Arkaden, auf der schönen Via Roma und in den engen Gassen der Altstadt finden wir traditionelle Geschäfte, gemütliche Cafés und lautstark diskutierende Einheimische. Jedoch nicht nur das geschäftige Treiben macht diese Stadt so außergewöhnlich, sondern auch die Bastione San Remy mit ihrem Ausblick über die neun Kalksteinhügel der Stadt und das alte römische Amphitheater tragen zu dem einzigartigen Charme Cagliaris bei. Vorbei am Dom Santa Maria di Castello mit seiner opulenten Barockfassade und den kunstvollen Buntmarmorböden, einen Blick auf den mächtigen „Elefantenturm“ werfend, nähern wir uns dem bunten Wochenmarkt San Benedetto an. Eine opulente Auswahl an Muscheln und Fisch, aber auch unterschiedlichste Schinken und Käse werden hier im Überfluss angeboten und lassen die Herzen jedes Gourmets höherschlagen. Am Nachmittag starten Sie zu einer leichten Wanderung auf den sogenannten Teufelssattel, der den Golf von Cagliari in zwei große Einbuchtungen teilt. Der sanfte Aufstieg bringt Sie an den Rand des zum Meer steil abfallenden Kalkgebirges und belohnt mit einem eindrucksvollen Rundblick: Im Osten der weiße Strand Poetto, im Norden das Häusermeer Cagliaris, im Westen die Gebirgskette des Sulcis und im Süden die unendliche Weite des tiefblauen Meeres.  

5. Tag: Tagesausflug Zuckerhutküste, Sant'Antioco und Costa del Sud
Der heutige Tag beginnt mit einer Fahrt zur Südwestküste Sardiniens. Durchs Landesinnere kommend, erwartet uns eine unberührte Küste, die träge vom funkelnden Mittelmeer umspült wird. Bei einem Spaziergang entlang der Küste haben Sie traumhafte Panoramaausblicke auf die langgezogene Bucht mit ihren dramatisch abfallenden Steilhängen und dem pittoresk aus den Wellen auftauchenden sardischen Zuckerhut „Pan di Zucchero". Mit ein paar Erinnerungsfotos im Gepäck fahren wir zur Besichtigung von Sant'Antioco, eine der ältesten Städte Sardiniens. Die Ausgrabungsstätte am alten Festungshügel bietet nicht nur eine hübsche Aussicht auf den Golf von Palmas, sondern gibt mit ihren bedeutenden Überresten punischer und phönizischer Baukunst auch einen schönen Einblick in die Geschichte Sardiniens. Zum Abschluss des Tages fahren wir mit der untergehenden Sonne im Rücken die traumhafte Costa del Sud entlang. Lange Sandstrände, sanft zum Meer abfallende Hügel und das türkisfarbene bis dunkelblaue Meer bilden hier eine harmonische Einheit und machen diesen Küstenabschnitt zu einem besonderen Panorama.

6. Tag: Cagliari – Ogliastra – Orgosolo – Costa Smeralda
Heute begeben wir uns über zahlreiche Serpentinen und durch die tiefen Täler des Gennargentu Gebirges ins Landesinnere und erkunden die Barbagia - die Welt der Hirten. Unser erstes Ziel ist Orgosolo. Das einst berüchtigte Banditendorf ist heute für seine farbenfrohen Wandmalereien weit über die Grenzen Sardiniens hinaus bekannt. Die unmittelbar auf die Häuserwände gemalten Murales dokumentieren auf ganz eigene Art internationale und lokale Ereignisse. Wie in einer großen Freiluft-Pinakothek wandern wir durch den Ort und betrachten die einzigartigen Wandgemälde. Bei einem typisch sardischen Hirtenessen lernen wir auch die kulinarische Seite Sardiniens besser kennen. Begleitet von tradi­tionellen Folklore­gesängen probieren wir herzhafte Speisen, wie am Drehspieß gegrilltes Spanferkel oder schmackhaft gewürzten Ziegen- und Schafskäse. Anschließend fahren wir weiter in den Raum Costa Smeralda, wo wir für eine Nacht unser Hotel beziehen.

7. Tag: Costa Smeralda – Castelsardo – Porto Torres – Nachtfähre nach Genua
Nach dem Frühstück nähern wir uns der Costa Smeralda an und wollen die „Smaragdküste“ bei einer Panoramafahrt erkunden. Der als Treffpunkt der Schönen und Reichen weltberühmte Küstenabschnitt bezaubert mit smaragdgrünem Wasser, weißglänzenden Stränden und vom Wind zerklüfteten Gebirgszügen. Auch wenn der internationale Jetset den einst wilden Küstenabschnitt gerne besucht, konnte die Gegend dank strenger Auflagen ihre einzigartige Schönheit bewahren. Und nicht nur die betörende Naturvielfalt macht die Region so einzigartig, sondern auch mondäne Fischerorte wie Porto Cervo, lebendiger Mittelpunkt der Costa Smeralda, sind einen Ausflug wert. Neben der schlichten Kirche Stella Maris erwarten uns hier elegante Yachten, vornehme Restaurants und schicke Cafés. Im Anschluss fahren wir weiter zum Roccia dell’Elefante. Die 10 Meter hohe, an einen Elefanten erinnernde Felsformation ist heute nicht nur ein beliebtes Fotomotiv, sondern war auch als kultische Bestattungsstätte von wichtiger Bedeutung. Vom „Elefantenfelsen“ geht es weiter ins malerische Küstenstädtchen Castelsardo. Das von einem Kastell bewachte Städtchen verzückt nicht nur mit einem spektakulären Panorama über die immergrüne Landschaft der Gallura, sondern weiß auch mit seiner lebhaften Altstadt durchaus zu gefallen. Am Abend erwartet uns in Porto Torres die Nachtfähre nach Genua.

8. Tag: Heimreise
Nach Ihrer Ankunft in Genua geht es mit dem Bus gemeinsam endgültig in die Heimat. Zum Abschied bleibt uns nur noch „ciao“, „grazie“ und „arrivederci“ zu sagen.

Termine und Preise

8. - 15. April 2019
8 Tage : Reisepreis p. P. 999 €
8 Tage : Frühbucherpreis bis 31.12.2018 p. P. 969 €
8 Tage : Frühbucherpreis bis 28.01.2019 p. P. 985 €
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Zu-/Abschläge

Einzelzimmerzuschlag p. P. 170 EUR